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Kommission zur Ermittlung des
Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten
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19. Bericht der Kommission zur Ermittlung
des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten

| 19. Bericht (als PDF) |

5.Kapitel
Bestandsbedarf

2. Aufwand für die Programmverbreitung

Die Kommission erkennt für die Programmverbreitung 2013 bis 2016 einen Finanzbedarf der Anstalten von 1.742,5 Mio. € an. In diesem Betrag sind nachrichtlich berücksichtigte Positionen enthalten. Im Jahresdurchschnitt stehen den Anstalten damit 435,6 Mio. € zur Verfügung. Davon entfallen auf die ARD 325,0 Mio. €, das ZDF 75,2 Mio. €, Deutschlandradio 32,4 Mio. € und ARTE 3,0 Mio. €.

Im Vergleich zu den Anmeldungen der Anstalten 2013 bis 2016 ist das eine Kürzung bei der ARD um 12,1 Mio. €.

Die Anmeldungen für 2013 bis 2016 lagen mit 1.761,8 Mio. € um 61,2 Mio. € unter dem Bedarf, der im 18. Bericht anerkannt worden war (1.823,0 Mio. €). Wesentliche Gründe sind die Beendigung der Zahlungen für die Programmverbreitung in Kabelnetzen und die Abschaltung der analogen Satellitenverbreitung der TV-Programme zum 1. Mai 2012.

Tz. 81
Der Aufwand für die Programmverbreitung wurde noch im 18. Bericht über die Angaben in der Mifrifi und über eine detaillierte Kostenaufstellung ermittelt. Im 19. Bericht wird erstmalig ausschließlich auf die detaillierte Kostenaufstellung Bezug genommen.

2.1 ARD

Tz. 82
Die von der ARD angemeldeten Aufwendungen sind in der folgenden Tabelle dokumentiert.

Tab. 27 Kosten der Programmverbreitung bei der ARD, Vergleich Anmeldung 19. Bericht mit anerkanntem Bedarf 18. Bericht (in Mio. €)
  19. Bericht 18. Bericht
  2013 2014 2015 2016 2013 2014 2015 2016
Terrestrische Verbreitung (inkl. Leitungskosten) 194,3 196,4 196,1 197,6 201,8 203,0 204,0 205,1
davon: Eigener Sendebetrieb für Hörfunk und Fernsehen (nachrichtlich) 99,3 100,7 101,4 102,8 101,7 102,8 103,7 104,7
davon: Hörfunk 34,1 33,7 32,8 32,8 35,9 35,9 36,0 36,0
   davon: DAB 3,2 3,3 3,3 3,3 3,3 3,3 3,3 3,3
   davon: DAB+ (nachrichtlich) 6,4 6,4 6,4 6,4 7,7 7,7 7,7 7,7
davon: Fernsehen (DVB-T) 60,9 61,9 62,0 62,0 64,2 64,3 64,4 64,4
Satellitenausstrahlung 43,9 56,3 58,6 60,6 42,5 54,9 55,3 55,7
davon: Spartenprogramme KiKA und Phoenix 0,9 0,9 0,9 1,0 0,9 0,9 0,9 0,9
davon: Hörfunk 4,0 4,1 4,1 4,2 4,3 4,4 4,4 4,4
davon: Fernsehen 36,8 49,3 51,6 53,4 38,2 50,5 50,9 51,3
   davon: TV digital (SD) 23,9 24,1 24,3 24,6 25,8 26,1 26,3 26,6
   davon: HDTV (nachrichtlich) 13,0 25,2 27,2 28,8 12,3 24,4 24,6 24,7
davon: Uplinkkosten 2,1 2,0 2,0 2,0    
Kabelverbreitung 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Verbreitung auf IP-Netzen 20,0 20,8 21,7 23,3 21,0 22,8 24,9 27,7
davon: Telemedien 14,4 14,8 15,1 15,8 15,1 15,7 16,3 16,8
davon: Live-Streaming 5,6 6,0 6,6 7,5 5,8 6,9 8,5 10,7
davon: Webchannels 0 0 0 0 0,1 0,2 0,1 0,1
Hoheitskosten 8,5 8,5 8,5 8,5 8,5 8,5 8,5 8,5
Sonstige Leitungen und Leitungsnetze 38,8 41,0 41,0 41,5 49,1 51,0 49,1 49,1
Sonstiges 5,6 6,4 6,7 8,0 5,6 5,7 6,6 7,9
Summe Aufwand für die Programmverbreitung 310,9 329,2 332,5 339,5 329,5 346,8 349,3 354,9
Summen pro Beitragsperiode 1.312,1 1.380,5
(nach Kürzungen 1.362,8)
Summen pro Beitragsperiode ohne die nachrichtlich dargestellten Positionen 788,1 850,8
(nach Kürzungen 833,1)

Tz. 83
In der Summe belaufen sich die Kosten für die Jahre 2013 bis 2016 gemäß 18. Bericht auf 1.362,8 Mio. € und gemäß Anmeldungen zum 19. Bericht auf 1.312,1 Mio. €. In den Summen sind die hier nachrichtlich aufgeführten Kosten des eigenen Sendebetriebs in Höhe von 404,2 Mio. € (19. Bericht) bzw. 412,9 Mio. € (18. Bericht) enthalten. Diese werden finanzbedarfswirksam bei den Personal- und bei den Sachaufwendungen berücksichtigt. Ebenfalls nachrichtlich enthalten sind die Verbreitungskosten aus den Entwicklungsprojekten HDTV und Digitaler Hörfunk, die finanzbedarfswirksam bei den Entwicklungsprojekten (Kapitel 6) berücksichtigt werden.

Tz. 84
In der Summe belaufen sich die Kosten für die Jahre 2013 bis 2016 gemäß 18. Bericht auf Für die Periode 2009 bis 2012 hatte die Kommission im 16. Bericht 1.485,0 Mio. € anerkannt. Dieser Betrag berücksichtigt den zwischenzeitlichen Entfall der im Entwicklungsprojekt Mobile Broadcast vorgesehenen Verbreitungskosten. Gemäß Anmeldungen zum 19. Bericht wurden 1.457,5 Mio. € eingesetzt.

Tz. 85
Der Vergleich des geplanten Aufwands für die Periode 2013 bis 2016 (1.312,1 Mio. €) mit dem der Periode 2009 bis 2012 (1.457,5 Mio. €) gemäß den Anmeldungen zum 19. Bericht zeigt eine Kostenreduktion um 145,4 Mio. €. Dem Aufwand für die Periode 2013 bis 2016 hinzuzurechnen ist jedoch ein Betrag von 15,6 Mio. € für die Kosten des Hörfunksternpunktes. In der Vorperiode war der Betrag noch dem Aufwand für die Programmverbreitung zugeordnet worden. Nun ist er im Sachaufwand verbucht. Die Kostenminderung beläuft sich also auf 129,8 Mio. €. Diese Minderung hat im Wesentlichen zwei Ursachen. Zum einen hat die ARD entschieden, für die Einspeisung ihrer Programme in die Kabelnetze keine Einspeisegebühr mehr zu bezahlen (- 181,2 Mio. €). Zum anderen wurde zum 1. Mai 2012 die Verbreitung analoger Satellitensignale eingestellt (- 113,4 Mio. €). Die von der Kommission im 18. Bericht geforderte Beendigung der Programmausstrahlung per Mittelwelle wirkt sich mit - 10,2 Mio. € aus. Diesen Kostenminderungen stehen u.a. Mehrungen bei der Ausstrahlung der TV-Programme per Satellit als Folge der HDTV-Einführung (+ 73,2 Mio. €) und bei der Verbreitung über IP-Netze (+ 35,8 Mio. €) gegenüber. Letztere steht im Einklang mit den Entscheidungen der Kommission im 18. Bericht.

Tz. 86
Die Kommission erkennt die von der ARD angemeldeten Bedarfe nicht in voller Höhe an. Für die Weiterführung der DAB(„alt“)-Ausstrahlung erkennt sie nur einen Betrag von 6,6 Mio. € an (- 6,6 Mio. €). Bereits im 16. Bericht hatte die KEF die Beendigung der DAB(„alt“)-Ausstrahlung gefordert, da die geringe Zahl der DAB(„alt“)-Empfänger im Markt eine Fortführung nicht mehr rechtfertigte. Dies war der ARD seit Herbst 2007 bekannt. Den Finanzbedarf für eine Fortführung dieser DAB(„alt“)-Ausstrahlung bis 2016 erkennt sie nicht an. Des Weiteren mindert die Kommission den Finanzbedarf für die Periode 2013 bis 2016 um 5,5 Mio. €, die für den Eigenbetrieb von Mittelwellensendern vorgesehen sind: Gemäß Anmeldungen zum 19. Bericht werden die Mittelwellen- Ausstrahlungen über Mittelwellensender der Media Broadcast entsprechend den Forderungen der Kommission im 18. Bericht mit dem Jahr 2014 eingestellt. Entsprechend erkennt die Kommission auch einen Finanzbedarf für die Fortführung der Mittelwellen-Ausstrahlung durch die ARD-eigenen Sendebetriebe nicht an. Für die Programmverbreitung erkennt sie damit einen Mittelbedarf in Höhe von 776,0 Mio. € (bzw. von 1.300,0 Mio. € unter Einschluss der nachrichtlich aufgeführten Positionen) an.

2.1 ZDF

Tz. 87
Die vom ZDF angemeldeten Aufwendungen sind in der folgenden Tabelle dokumentiert.

Tab. 28 Kosten der Programmverbreitung beim ZDF, Vergleich Anmeldung 19. Bericht mit anerkanntem Bedarf 18. Bericht (in Mio. €)
  19. Bericht 18. Bericht
  2013 2014 2015 2016 2013 2014 2015 2016
Terrestrische Verbreitung per DVB-T (inkl. Hoheits- und Leitungskosten) 49,4 49,9 52,1 52,4 53,9 53,9 54,9 54,9
Satellitenausstrahlung 20,9 21,0 21,1 21,2 19,0 19,1 19,2 19,4
davon: TV digital (SD) 5,8 5,9 5,9 6,0 7,5 7,6 7,6 7,8
davon: HDTV (nachrichtlich) 9,4 9,4 9,5 9,5 11,5 11,5 11,6 11,6
davon: KiKA, Phoenix 5,7 5,7 5,7 5,7    
Kabelverbreitung 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Verbreitung auf IP-Netzen 2,53,4 3,1 3,9 4,2 5,0 4,6 5,5
davon: Telemedien, HTTP Caching     0,8 0,8 0,8 0,8
davon: Webchannels, Mediathek     3,4 4,2 3,8 4,7
Summe Aufwand für die Programmverbreitung 72,8 74,3 76,3 77,5 77,1 78,0 78,7 79,8
Summen pro Beitragsperiode 300,9 313,6
Summen pro Beitragsperiode ohne die nachrichtlich dargestellten Positionen 263,1 267,4

Tz. 88
In der Summe belaufen sich die Kosten für die Jahre 2013 bis 2016 gemäß 18. Bericht auf 313,6 Mio. € und gemäß Anmeldungen zum 19. Bericht auf 300,9 Mio. €. In diesen Summen nachrichtlich enthalten sind die Verbreitungskosten aus dem Entwicklungsprojekt HDTV, die finanzbedarfswirksam bei den Entwicklungsprojekten (Kapitel 6) berücksichtigt werden.

Tz. 89
Für die Periode 2009 bis 2012 hatte die Kommission im 16. Bericht 348,8 Mio. € anerkannt (Dieser Betrag berücksichtigt den zwischenzeitlichen Entfall der im Entwicklungsprojekt Mobile Broadcast vorgesehenen Verbreitungskosten). Gemäß Anmeldungen zum 19. Bericht wurden 297,5 Mio. € eingesetzt.

Tz. 90
Der Vergleich des geplanten Aufwands für die Periode 2013 bis 2016 (300,9 Mio. €) mit dem der Periode 2009 bis 2012 (297,5 Mio. €) gemäß den Anmeldungen zum 19. Bericht zeigt eine Kostensteigerung um 3,4 Mio. €. Die Differenz hat vielfältige Gründe. Unter anderem hat das ZDF entschieden, für die Einspeisung seiner Programme in die Kabelnetze keine Einspeisegebühr mehr zu bezahlen (- 44,8 Mio. €). Andererseits steigen die Kosten der Satellitenverbreitung, insbesondere als Folge der HDTV-Ausstrahlung, um 22,5 Mio. € und die der terrestrischen Verbreitung um 20,7 Mio. €.

Tz. 91
Die Kommission erkennt den vom ZDF angemeldeten Bedarf in Höhe von 263,1 Mio. € (bzw. von 300,9 Mio. € unter Einschluss der nachrichtlich aufgeführten Positionen) unverändert an.

2.3 Deutschlandradio

Tz. 92
Die vom ZDF angemeldeten Aufwendungen sind in der folgenden Tabelle dokumentiert.

Tab. 29 Kosten der Programmverbreitung beim Deutschlandradio, Vergleich Anmeldung 19. Bericht mit anerkanntem Bedarf 18. Bericht (in Mio. €)
  19. Bericht 18. Bericht
  2013 2014 2015 2016 2013 2014 2015 2016
Terrestrische Verbreitung (inkl. der Signalzuführung) 29,8 32,1 36,3 32,6 36,6 36,6 36,6 36,9
davon: DAB 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
davon: DAB+ (nachrichtlich) 4,6 5,7 9,9 11,3 11,5 11,5 11,5 11,5
Kosten des eigenen Sendebetriebes (nachrichtlich) 0,6 0,3 0,3 0,1 0,9 0,9 0,9 0,9
Satellitenausstrahlung und Kabelverbreitung 0,5 0,4 0,4 0,4 0,4 0,4 0,4 0,4
Verbreitung auf IP-Netzen 0,2 0,2 0,2 0,3 0,3 0,3 0,3 0,4
davon: Telemedien 0,1 0,1 0,1 0,1 0,1 0,1 0,1 0,2
davon: Live-Streaming 0,1 0,1 0,1 0,1 0,1 0,2 0,2 0,2
Hoheitskosten 0,6 0,6 0,5 0,4 0,50,5 0,5 0,5
Summe Aufwand für die Programmverbreitung 31,7 33,6 37,7 33,8 38,6 38,6 38,7 39,0
Summen pro Beitragsperiode 136,8 151,4
(nach Kürzungen 133,1)
Summen pro Beitragsperiode ohne die nachrichtlich dargestellten Positionen 104,0 81,8
(nach Kürzungen 63,5)

Tz. 93
In der Summe belaufen sich die Kosten für die Jahre 2013 bis 2016 gemäß 18. Bericht auf 133,1 Mio. € und gemäß Anmeldungen zum 19. Bericht auf 136,8 Mio. €. Hierbei ist aber zu berücksichtigen, dass als Folge eines Methodenwechsels vom 18. zum 19. Bericht die Zahlen nicht exakt vergleichbar sind. In den Summen sind die hier nachrichtlich aufgeführten Kosten des eigenen Sendebetriebs in Höhe von 1,3 Mio. € (19. Bericht) bzw. 3,6 Mio. € (18. Bericht) enthalten, die finanzbedarfswirksam bei den Personal- und bei den Sachaufwendungen berücksichtigt werden. Ebenfalls nachrichtlich enthalten sind die Verbreitungskosten aus dem Entwicklungsprojekt DAB+, die finanzbedarfswirksam bei den Entwicklungsprojekten (Kapitel 6) berücksichtigt werden.

Tz. 94
Für die Periode 2009 bis 2012 hatte die Kommission im 16. Bericht 129,4 Mio. € anerkannt. Gemäß Anmeldungen zum 19. Bericht wurden 122,1 Mio. € eingesetzt (- 7,3 Mio. €).

Tz. 95
Der Vergleich des geplanten Aufwands für die Periode 2013 bis 2016 (136,8 Mio. €) mit dem der Periode 2009 bis 2012 (122,1 Mio. €) zeigt eine Kostensteigerung um 14,7 Mio. €. Hinzuzurechnen ist ein Betrag von 1,8 Mio. € für die Kosten des Hörfunksternpunktes. In der Vorperiode war der Betrag noch dem Aufwand für die Programmverbreitung zugeordnet worden. Nun wird er bei den GSEA verbucht. Die Kostensteigerung beläuft sich also auf 16,5 Mio. €. Sie hat im Wesentlichen vier Gründe: Zum einen sollen die Kosten der Verbreitung des Digitalen Hörfunks um 18,2 Mio. € steigen, zum anderen sinken die Kosten der Kabelverbreitung um 2,8 Mio. €. Die nur nachrichtlich aufgeführten Kosten des eigenen Sendebetriebs sinken um 2,3 Mio. €. Im 19. Bericht werden außerdem die Kosten der sonstigen Leitungen und Leitungsnetze hinzugerechnet. Die von der Kommission im 18. Bericht geforderte Beendigung der Programmausstrahlung per Mittel- und Langwelle ist vorgesehen. Bereits im Sommer 2013 wurde die Ausstrahlung vom Senderstandort Britz eingestellt. Das Deutschlandradio verhandelt derzeit über die vorzeitige Beendigung der Ausstrahlungsverträge mit der Media Broadcast.

Tz. 96
Die Kommission erkennt den vom Deutschlandradio angemeldeten Bedarf in Höhe von 104,0 Mio. € unverändert an. Wie in Tz. 268 erläutert, mindert die Kommission die für die Verbreitung des Digitalen Hörfunks eingeplanten Mittel um 7,2 Mio. €. Daraus resultiert die Anerkennung von 129,6 Mio. € unter Einschluss der nachrichtlich aufgeführten Positionen.

2.4 ARTE

Tz. 97
Die von ARTE angemeldeten Aufwendungen, welche durch ARTE Deutschland getragen werden, sind in der folgenden Tabelle dokumentiert.

Tab. 30 Kosten der Programmverbreitung bei ARTE, Vergleich Anmeldung 19.Bericht mit anerkanntem Bedarf 18. Bericht (in Mio. €)
  19. Bericht 18. Bericht
  2013 2014 2015 2016 2013 2014 2015 2016
Satellitenausstrahlung analog und digital 2,4 2,4 2,4 2,4 2,5 2,6 2,6 2,6
davon: DAB     1,6 1,6 1,6 1,7
Uplinkkosten 0,3 0,3 0,3 0,3 0,2 0,2 0,2 0,2
Kabelverbreitung (analog und digital) 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Verbreitung auf IP-Netzen (nachrichtlich) 0,3 0,2 0,3 0,4 0,6 0,6 0,7 0,7
Summe Aufwand für die Programmverbreitung 3,0 2,9 3,0 3,1 3,3 3,4 3,5 3,5
Summen pro Beitragsperiode
(ohne die Kosten der Verbreitung auf IP-Netzen)
12,0 13,7
Summen pro Beitragsperiode ohne die nachrichtlich dargestellten Positionen 10,8 4,6

Tz. 98
In der Summe belaufen sich die Kosten für die Jahre 2013 bis 2016 gemäß 18. Bericht auf 13,7 Mio. € und gemäß Anmeldungen zum 19. Bericht auf 12,0 Mio. €. Die hier nur nachrichtlich aufgeführten Kosten der Verbreitung auf IP-Netzen sind der von ARTE Deutschland übernommene Anteil an den von ARTE G.E.I.E. in Straßburg getragenen Gesamtkosten. ARTE Deutschland finanziert diesen über den Mitgliedsbeitrag an ARTE G.E.I.E. Die Beendigung des Entwicklungsprojekts HDTV und die daraus resultierende Überführung der Kosten der HDTV-Verbreitung in den Bestand führen zu dem Anstieg der Summen pro Beitragsperiode ohne die nachrichtlich dargestellten Positionen von 4,6 Mio. € auf 10,8 Mio. €.

Tz. 99
Für die Periode 2009 bis 2012 hatte die Kommission im 16. Bericht 36,7 Mio. € anerkannt (Dieser Betrag berücksichtigt die im Entwicklungsprojekt HDTV enthaltenen Verbreitungskosten). Gemäß Anmeldungen zum 19. Bericht wurden 39,5 Mio. € eingesetzt.

Tz. 100
Der Vergleich des geplanten Aufwands für die Periode 2013 bis 2016 (12,0 Mio. €) mit dem der Periode 2009 bis 2012 (39,5 Mio. €) gemäß den Anmeldungen zum 19. Bericht zeigt eine Kostenminderung um 27,5 Mio. €. Die Kostenminderung hat im Wesentlichen zwei Gründe. Zum einen hat ARTE entschieden, für die Einspeisung seiner Programme in die Kabelnetze keine Einspeisegebühr mehr zu bezahlen (- 11,2 Mio. €). Zum anderen wurde zum 1. Mai 2012 die Verbreitung analoger Satellitensignale eingestellt (- 17,5 Mio. €).

Tz. 101
Die Kommission erkennt den von ARTE angemeldeten Bedarf in Höhe von 10,8 Mio. € (bzw. von 12,0 Mio. € unter Einschluss der nachrichtlich aufgeführten Positionen) unverändert an.


Letzte Aktualisierung 26.02.2014