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Kommission zur Ermittlung des
Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten
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17. Bericht der Kommission zur Ermittlung
des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten

| 17. Bericht (als PDF - 2.293KB) |

5.Kapitel
Entwicklungsbedarf/Projekte

6. Projekt von ARTE: HDTV-Einführung

Tz. 288
In Anbetracht der Tatsache, dass High Definition Television (HDTV) in Frankreich früher eingeführt wurde als in Deutschland, hat ARTE bereits 2007 damit begonnen, Programme in HDTV auszustrahlen.

Tz. 289
Die Kommission hatte das Projekt in ihrem 16. Bericht mit einem Finanzbedarf von insgesamt maximal 11,7 Mio. € anerkannt. Sie geht davon aus, dass es eine Gesamtlaufzeit von vier Jahren haben und spätestens zum Ende der Gebührenperiode 2009-2012 in den Bestand überführt werden wird. Sie geht außerdem davon aus, dass die Phase des Simulcast auf zehn Jahre begrenzt werden kann, dass also die SDTV-Ausstrahlungen (SDTV: Standard Definition TeleVision) mit dem Jahr 2018 zu Ende gehen werden. Die durch den Simulcast bewirkten Mehrkosten in den Jahren 2013-2018 werden sich auf höchstens zusätzliche 11,4 Mio. € belaufen.

Mit den Anmeldungen zum 17. Bericht meldet ARTE einen Finanzbedarf in Höhe von 11,1 Mio. € an. Die nachfolgende Tabelle dokumentiert die Projektfinanzierung. Alle Angaben erfolgen in Mio. €.

Summe anerkannter Bedarf für das Gesamtprojekt gemäß 16. Bericht 11,7
Summe anerkannter Bedarf für 2009-2012 11,7
Mittelabfluss 2008 gemäß 17. Bericht 0,6
Mittelabfluss 2009-2012 gemäß 17. Bericht 10,5
Mittelabfluss 2008-2012 gemäß 17. Bericht 11,1


Die Kommission sieht keinen Anlass zu Korrekturen.


Letzte Aktualisierung 25.01.2010