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Kommission zur Ermittlung des
Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten
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15. Bericht der Kommission zur Ermittlung
des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten

| 15. Bericht - Band 1 (als PDF - 1.190KB) | 15. Bericht - Band 2 (al s PDF 1.093KB) |

Elftes Kapitel
Richtpositionenvergleich II

2. Bewertung durch die Kommission

Tz. 452
Die Anstalten sind in ihrer Stellungnahme und in ihren Nutzungs- und Umstrukturierungsbeispielen nicht auf alle Punkte eingegangen, die die Kommission in ihrer Darstellung der Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt hat. Gleichwohl erkennt die Kommission an, dass die Anstalten am Veränderungs- und Umstrukturierungsprozess bei den Vergütungssystemen weiterarbeiten.

Die Nutzung vorhandener tariflicher Handlungsspielräume, die Umgestaltung und Anpassung von bestehenden Berufsbildern und die Entwicklung neuer Berufsbilder sind Maßnahmen, die eine Vergleichbarkeit im Vergütungsbereich wie auch die Erhöhung der Einsparquoten auf dem Personalsektor verbessern.

Die begonnenen Veränderungen auf dem Personalsektor über die stärkere Verknüpfung der Gehaltsstrukturen mit leistungsbezogenen und flexibel einsetzbaren Vergütungselementen, die Überprüfung der Einstiegstarife und das Abschmelzen (Angleichen) von signifikanten Abweichungen der Durchschnittsgehälter, insbesondere bei den höherwertigen Funktionen, sind weiterführende Ansätze zu höherer Transparenz und Wirtschaftlichkeit. Über den Einsatz zeitgemäßer Führungsinstrumente sollte ein Erfahrungsaustausch stattfinden, um positive Ergebnisse auf alle Anstalten entsprechend ihrer Struktur zu übertragen.

Weiter zu verfolgen ist die Entwicklung eines anstaltsübergreifenden Gesamtkonzepts, das die Bündelung aller personalrelevanten Maßnahmen als Grundlage für die Verhandlungen mit den Tarifpartnern festlegt. Die Kommission empfiehlt den Anstalten, Koordination und Abstimmung insbesondere vor den dezentral zu führenden Tarifverhandlungen zu intensivieren, um den eingeschlagenen Weg einer wirtschaftlich sinnvollen und vergleichbaren Personalpolitik erfolgreich fortzusetzen. Sie erwartet einen Sachstandsbericht bis zum Ende des Jahres 2006.


Letzte Aktualisierung 23.01.2006