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Kommission zur Ermittlung des
Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten
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14. Bericht der Kommission zur Ermittlung
des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten

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Zweites Kapitel
Leistungsdaten der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten

  • Die Übersicht über die Leistungsdaten der Rundfunkanstalten dokumentiert Struktur und Entwicklung des umfangreichen Leistungsangebots des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland. Da der Leistungsumfang die entscheidende Ursache für den Finanzbedarf ist, der der unmittelbaren Einwirkung der Kommission aber entzogen ist, bittet sie die Verantwortlichen in der Politik, in den Anstalten und deren Gremien, die hier aufgezeigten Entwicklungen bei zukünftigen Entscheidungen zu berücksichtigen.
  • Gegenüber der Leistungsdokumentation im 13. Bericht ist festzuhalten, dass der langfristige Trend zum Ausbau des Leistungsangebots des öffentlich-rechtlichen Rundfunks sowohl im Fernsehen als auch im Hörfunk seit dem Jahr 2000 deutlich abflacht. Leistungsausweitungen im Fernsehen gehen seitdem vor allem auf die digitalen Fernsehangebote des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zurück, die in diesem Bericht erstmals dokumentiert werden.
  • Die Gesamtsendeleistung des Ersten Fernsehprogramms der ARD betrug im Jahr 2002 rd. 492.000 Sendeminuten. Der Erstsendeanteil von 67 % entspricht dabei der Sendeleistung von rd. 331.000 Erstsendeminuten. Das Erste Fernsehprogramm der ARD widmet dem Ressort "Sport" im Jahr 2002 die meisten Selbstkosten, die meisten Erstsendeminuten entfallen, zusammengefasst, auf die Ressorts "Politik und Gesellschaft" und "Tagesschau/Tagesthemen". Das ZDF weist im Jahr 2002 eine Sendeleistung von rd. 490.000 Sendeminuten aus. 328.000 Erstsendeminuten entsprechen auch hier einem Erstsendeanteil von 67 %. Auch das ZDF widmet "Sport" die meisten Selbstkosten, die meisten Erstsendeminuten dem Programmbereich "Aktuelles". Bei den Dritten Programmen der ARD, mit einer Gesamtsendeleistung von rd. 4,54 Mio. Sendeminuten und einem Erstsendeanteil von 35 % (1,58 Mio. Erstsendeminuten) ist "Politik und Gesellschaft" sowohl nach Erstsendeminuten als auch nach Selbstkosten mit Abstand das bedeutendste Ressort. Im Jahr 2002 boten ARD und ZDF zudem jeweils drei digitale Fernsehprogramme an.
  • Auch im Hörfunk stagniert die Leistungsausweitung seit dem Jahr 2000. Im Jahr 2002 veranstalteten die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten insgesamt 61 Hörfunkprogramme. Bei den 59 Hörfunkprogrammen der ARD stellte "Information und Service" nach Selbstkosten und Sendeminuten die bedeutendste Programmgattung dar. Dasselbe gilt auch für die zwei vom Deutschlandradio veranstalteten Hörfunkprogramme.
  • Alle Rundfunkanstalten verfügen auch über eigene Online-Auftritte. Das Ziel dieser Online-Angebote ist dabei vorwiegend die Stärkung der Zuschauer- bzw. Hörerbindung sowie die Ansprache jüngerer Rundfunknutzer. Eine transparente und aussagekräftige Leistungserfassung der öffentlich-rechtlichen Online-Angebote war in diesem Leistungsbericht jedoch noch nicht möglich.

1. Fernsehen

Abbildung 1: Das Leistungsangebot des öffentlich-rechtlichen Fernsehen
Abbildung 1: Das Leistungsangebot des öffentlich-rechtlichen Fernsehen

Im "Kernbereich" werden die Programmleistungen der beiden Hauptprogramme von ARD und ZDF sowie der Dritten Fernsehprogramme der ARD erfasst. Die "analogen Spartenprogramme" umfassen die aggregierten Sendeleistungen von Phoenix, Kinderkanal und BR-alpha sowie die Zulieferungsleistungen von ARD und ZDF für 3sat und ARTE. In der Rubrik "digitale Spartenprogramme" werden die Sendeminuten jener Fernsehprogramme von ARD und ZDF erfasst, die ausschließlich in den jeweiligen Digitalbouquets angeboten werden.

Tz. 24
Die Übersicht über die Leistungsdaten der Rundfunkanstalten (vgl. auch den ausführlichen Leistungsbericht im 12. Kapitel, Tzn. 566 ff.) dokumentiert Struktur und Entwicklung des umfangreichen Leistungsangebots des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland. Die Kommission bittet die verantwortlichen Gremien, die hier aufgezeigten Entwicklungen bei zukünftigen Entscheidungen zu berücksichtigen.

Gegenüber dem 13. Bericht ist festzustellen, dass der langfristige Trend zum Ausbau des öffentlich-rechtlichen Sendeangebots seit dem Jahr 2000 im analogen Angebotssegment stagniert. Leistungsausweitungen finden vorrangig im Bereich der digitalen Spartenprogramme statt. Insgesamt haben die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten im Jahr 2000 rd. 10,02 Mio. Sendeminuten in 21 Programmen angeboten. Der größte Sendeminutenanteil entfällt dabei weiterhin auf die Dritten Programme. Danach folgen Phoenix, BR-alpha und die beiden öffentlichrechtlichen Hauptprogramme, die alle inzwischen ein 24-stündiges Programm anbieten. Das Erste Fernsehprogramm der ARD und das ZDF weisen dabei gemeinsame Angebote im Morgen- und Mittagsprogramm auf. Erstmals wurde für diesen Bericht auch die Leistung des öffentlichrechtlichen Digitalangebots in die Leistungsdokumentation aufgenommen. Mit einem Anteil von über 26 % der öffentlich-rechtlichen Gesamtsendeleistung liegen diese Angebote bereits über dem öffentlichrechtlichen analogen Spartenangebot (18 %). Die Kanäle EinsMuXx, EinsFestival und ZDFinfokanal stellen ebenfalls 24-stündige Programmangebote dar.

Abbildung 2: Entwicklung der Sendeleistung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks nach Angebotsformen, Gesamtsendeminutenentwicklung in Prozent
Abbildung 2: Entwicklung der Sendeleistung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks nach Angebotsformen, Gesamtsendeminutenentwicklung in Prozent
* Leistungsdaten zum digitalen Spartenangebot liegen für das ZDF seit dem Jahr 2000 und für die ARD seit dem Jahr 2001 vor. Eine Ausnahme bildet der Ende 1999 auf Sendung gegangene Theaterkanal im digitalen Programmbouqet des ZDF. Aufgrund der noch im Jahr 1999 angefallenen geringen Sendeleistung des Theaterkanals (rd. 13.000 Sendeminuten) wurde als Basis für diese Darstellung für das öffentlich-rechtliche digitale Spartenangebot das Jahr 2000 gewählt.

Tz. 25
Im Zeitraum von 1992-2002 hat sich das öffentlich-rechtliche Gesamtangebot fast verdreifacht (299 %). Bei den Gesamtsendeminuten sind die größten Zuwächse im öffentlich-rechtlichen "analogen Spartenangebot" zu verzeichnen, das sich nach Gesamtsendeminuten von 1992- 2002 auf 424 % vermehrt hat. Zu einer erheblichen Steigerung des Gesamtsendeminutenangebots trug das hier erstmals gesondert erfasste "digitale Spartenangebot" bei, das sich innerhalb von drei Jahren mehr als verdoppelte. Im "Kernbereich" des öffentlich-rechtlichen Fernsehangebots stagnierte die Sendeminutenausweitung, da es sich sowohl beim Ersten Fernsehprogramm der ARD, dem Zweiten Deutschen Fernsehen als auch den Dritten Programmen der ARD inzwischen um 24-stündige Vollprogramme handelt.

Tz. 26
Gegenüber der bisherigen Leistungsdokumentation durch die Kommission wird das Digitalangebot in diesem Bericht erstmalig erfasst. Das Digitalangebot der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten erreicht aktuell rund 7,4 % der Fernsehhaushalte bzw. 6,75 Mio. Personen. Bis zum Jahr 2008 werden nach Schätzungen der Anstalten 50 bis 60 % der Haushalte dieses Digitalangebot empfangen können. Es setzt sich inhaltlich wie folgt zusammen:

Das Digitalangebot der ARD besteht aus den drei Spartenprogrammen EinsMuXx, EinsExtra und EinsFestival. Im 24-stündigen Programm von EinsMuXx wurde bisher in der Hauptsendezeit das Programm des Ersten Fernsehprogramms spiegelsymmetrisch ausgestrahlt, d.h. die Programme der 20-Uhr-Schiene und der Spätschiene wurden in umgekehrter Reihenfolge angeboten. EinsExtra ist ein Informationsprogramm mit Regionalinformationen und vertiefenden Informationen zu den Tagesnachrichten. Bei EinsFestival handelt es sich um ein Angebot, bei dem fiktionale (Fernsehspiele, Spielfilme) und musikalische Beiträge (hauptsächlich aus Archivbeständen) im Mittelpunkt stehen. Im Jahr 2002 wurde EinsFestival zu einem 24-stündiges Angebot ausgebaut. Ein weiterer Bestandteil des Digitalangebots der ARD ist "ARD Interaktiv". Es handelt sich hierbei um das digitale TV-Portal der ARD, in dem unter anderem ein EPG (Electronic Programme Guide), ein aktuelles Informationsangebot sowie die multimediale Vor- und Nachbereitung bestimmter Programminhalte vereint sind. Die ARD weist angesichts der geringen Verbreitungszahlen darauf hin, dass die digitalen Programme aktuell nur sehr geringe Kosten verursachen.

Das Digitalangebot des ZDF "ZDF.vision" besteht aus den drei eigenständigen Spartenprogrammen ZDFinfokanal, ZDFdokukanal und ZDFtheaterkanal. Der ZDFinfokanal stellt ein 24-stündiges Informationsprogramm dar, das sich vorwiegend aus Archivmaterial und Zulieferungen aus den Fachredaktionen von ZDF, 3sat und ARTE speist. Der ZDFdokukanal sendet 19 Stunden am Tag und stellt ein Spartenangebot im Bereich der Dokumentationen und Reportagen dar. Er wird vorrangig durch Rückgriff auf Archivmaterial des ZDF realisiert. Der Theaterkanal wiederholt zum überwiegenden Teil historische Theaterinszenierungen und elektronisch aufgearbeitete Filmdokumente. Weitere Bestandteile des Digitalangebotes des ZDF sind ein eigenständiger EPG sowie der ZDF.digitext, der den analogen Videotext ersetzen soll.

Tz. 27
Das ZDF weist in seiner Stellungnahme allerdings darauf hin, es sei davon auszugehen, dass im Zuge der schon jetzt absehbaren Ausweitung des Digitalmarkts auf bis zu 50 % Durchdringung bis 2008 u.a. die Forderungen für Rechtekosten entsprechend steigen werden. Weiter führt es an, in einem breiteren und digitalen Markt würde man außerdem mit eigenständigen Programmangeboten auftreten müssen und sich nicht mehr der Wiederholungsschleifen im heutigen Umfang bedienen können. In diesem Bereich sind daher erhebliche Kostensteigerungen zu erwarten.

Die Kommission hält es für problematisch, wenn quantitativen und qualitativen Ausweitungen des Leistungsgefüges kein gleichwertiger Abbau von Aufgaben und Leistungen an anderer Stelle gegenübersteht (vgl. Tz. 422).

Abbildung 3: Entwicklung der Sendeleistung im "Kernbereich" des öffentlich-rechtlichen Rundfunks
Abbildung 3: Entwicklung der Sendeleistung im Kernbereich des öffentlich-rechtlichen Rundfunks

Tz. 28
Erstmalig konnte in diesem Bericht dank neuer Zulieferungen der ARD eine Näherung für den Erstsendeminutenanteil des Vorabend- und Vormittagsprogramm der ARD bestimmt werden und hier sowie im Folgenden in die Leistungsdokumentation einfließen.

Nachdem alle Programmangebote im "Kernbereich" des öffentlich-rechtlichen Rundfunks spätestens im Jahr 2000 zu 24-Stunden-Vollprogrammen ausgebaut worden sind, stagniert die Gesamtsendeminutenentwicklung in den Jahren 2001 und 2002 zum ersten Mal im Erhebungszeitraum. Die Anzahl der Gesamtsendeminuten betrug 2002 5,52 Mio. Seit dem Jahr 1995 bewegt sich der Erstsendeanteil um rd. 40 %.

In den beiden Hauptprogrammen von ARD und ZDF betrug der Erstsendeanteil im Jahr 2002 jeweils 67 %. Der Erstsendeanteil der ARD bewegt sich seit 1998 kontinuierlich auf diesem Niveau, während beim ZDF der Erstsendeanteil in Nichtsportjahren leicht unter dieser Marke stagniert (ca. 63 %).

Abbildung 4: Entwicklung der Sendeleistung im "Kernbereich" des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, Erstsendeminutenentwicklung in Prozent
Abbildung 4: Entwicklung der Sendeleistung im Kernbereich des  öffentlich-rechtlichen Rundfunks, Erstsendeminutenentwicklung in Prozent

Tz. 29
Die Erstsendeleistung im Kernbereich des öffentlich-rechtlichen Rundfunk hat sich im Erhebungszeitraum insgesamt um 44 % erhöht. Dieser Zuwachs geht vor allem auf die Steigerung der Sendeleistung in den Dritten Fernsehprogrammen zurück. Für alle Angebote im Kernbereich des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zeigt sich, dass der Trend zur Ausweitung des Erstsendeminutenangebotes im Jahr 2000 gebrochen wurde. Im Jahr 2002 hingegen erhöhte sich die Anzahl der Erstsendeminuten wieder leicht.

Abbildung 5: Prioritätensetzung beim Ersten Fernsehprogramm der ARD
Abbildung 5: Prioritätensetzung beim Ersten Fernsehprogramm der ARD

Tz. 30
Auch in diesem Bericht werden die Ressourcenwidmungen des öffentlich- rechtlichen Rundfunks auf der Basis der Erstsendeminuten und der von den Anstalten gelieferten Kostendaten dokumentiert, auch wenn die Erhebungen der Kommission gezeigt haben, dass die Kostenrechnungssysteme der Anstalten zum Teil eine sehr problematische Schlüsselung von Gemeinkosten vornehmen, die die reale Ressourcenwidmung nicht adäquat wiedergeben (vgl. Tzn. 455 ff.).

In die Darstellung der Ressourcenwidmung wurde erstmalig das Vormittags- und Vorabendprogramm der ARD aufgenommen. Nach den vorliegenden Daten widmet die ARD dem Ressort "Sport" mit deutlichem Abstand die meisten Selbstkosten. Ebenfalls erhebliche Selbstkosten und Erstsendeminuten werden dem Ressort "Spielfilm" gewidmet. Werden allein die Erstsendeminuten betrachtet, so kommt den Ressorts "Tagesschau/Tagesthemen", "Familie" sowie "Gesellschaft und Politik" größere Bedeutung als "Spielfilm" und "Vorabendprogramm" zu, sie beanspruchen aber weitaus weniger Selbstkosten. Entsprechendes gilt auch für das "Vormittagsprogramm", das ausschließlich Themen aus dem Bereich Gesellschaft und Politik anbietet. Durch hohe Selbstkosten bei geringeren Erstsendeminuten zeichnet sich das Ressort "Fernsehspiel" aus. Diesem Ressort werden weitaus weniger Erstsendeminuten als den Ressorts "Unterhaltung" sowie "Kultur und Wissenschaft" gewidmet. Alle übrigen Ressorts sind für das Leistungsprogramm des Ersten Fernsehprogramms nur von untergeordneter Bedeutung. Die ARD argumentiert in ihrer Stellungnahme, dass die von ihr vorgenommene Ressorteinteilung ein falsches Bild wiedergebe, da die Aufgabe Information im Vergleich zum ZDF in mehrere Ressorts aufgegliedert werde, wodurch der Vergleich eines Teilressorts ("Tagesschau/ Tagesthemen") mit dem Gesamtressort "Sport" hinke. Die ARD plädiert dafür, die Sendeleistungen der informationsbezogenen Ressorts "Tagesschau/ Tagesthemen" und "Politik und Gesellschaft" bei der ARD und die Programmbereiche "Aktuelles" und "Politik" beim ZDF zu aggregieren, um eine Vergleichbarkeit zwischen den beiden Hauptprogrammen herzustellen.

Die Kommission gibt zu bedenken, dass ihre Darstellungen allein auf den Sendestatistiken der Anstalten aufbauen, sie ist jedoch gern bereit, sich mit den Anstalten über eine programmübergreifende und vergleichbare Leistungserfassung zu verständigen. Der Hinweis der ARD, dass es sich beim Jahr 2002 um ein "Sportjahr" handelt, ist insoweit zu relativieren, als dass "Sport" auch in Nichtsportjahren, wenn auch nicht in gleichem Maße, die höchsten Erstsendeminuten und Selbstkosten aufweist.

Abbildung 6: Prioritätensetzung beim Zweiten Deutschen Fernsehen
Abbildung 6: Prioritätensetzung beim Zweiten Deutschen Fernsehen

Tz. 31
Gemessen an der Widmung von Erstsendeminuten und Programmaufwendungen kommt beim ZDF-Hauptprogramm den Programmbereichen "Aktuelles" und "Politik" die größte Bedeutung zu. Das ZDF widmet den Programmbereichen "Sport" und "Unterhaltung" zwar mehr Programmaufwendungen, beide Programmbereiche verfügen jedoch über erheblich weniger Erstsendeminuten. Als kostenaufwändiger Programmbereich stellt sich des Weiteren "Fernsehspiel" dar, der zwar weniger Erstsendeminuten, aber deutlich mehr Aufwendungen beansprucht als "Kultur und Wissenschaft". Der Programmbereich "Kinder und Jugend" beansprucht zwar eine ähnliche Zahl von Erstsendeminuten wie "Reihen und Serien" und "Film", verfügt aber über deutlich weniger Programmaufwendungen. Die übrigen Programmbereiche sind nur von untergeordneter Bedeutung.

Abbildung 7: Prioritätensetzung bei den Dritten Programmen der ARD
Abbildung 7: Prioritätensetzung bei den Dritten Programmen der ARD

Tz. 32
Im Bereich der Dritten Fernsehprogramme dominiert sowohl bei den Erstsendeminuten als auch bei den Selbstkosten das Ressort "Politik und Gesellschaft" deutlich. Erst mit beträchtlichem Abstand folgen die Ressorts "Unterhaltung", "Kultur und Wissenschaft", "Familie" und "Fernsehspiel". Den restlichen Ressorts kommt nur eine untergeordnete Bedeutung im Leistungsangebot der Dritten Fernsehprogramme zu.


Letzte Aktualisierung 11.10.2005